Zur Jahreshauptversammlung lud die Schützengilde “Freischütz” am Freitagabend ins Schützenhaus ein. Als Oberschützenmeister hieß Bernd Huber gut 40 Mitglieder und Freunde des Vereins willkommen und erinnerte daran, dass das abgelaufene Vereinsjahr wieder viel Arbeit mit sich brachte. Einige Investitionen erforderte die Anlage, die in den nächsten Wochen mit der Ergänzung durch einen neuen Luftdruckstand komplettiert wird und dsann Vorbildcharakter hat. Bei den Wahlen wurde das bewährte Team um Bernd Huber eindrucksvoll im Amt bestätigt.

Hauptthema im abgelaufenen Vereinsjahr war die Erweiterung des Gewehrstands für Großkaliber, berichtete Huber und dankte Georg Sucher, der die Anträge vorbereitete. Nicht nur der neue Stand, die gesamte Anlage wurde vom Landratsamt für vier Jahre abgenommen. Jetzt stehe noch die Modernisierung des Luftdruckstands an, der Sportbund hat für die neue elektronische Anlage die Genehmigung erteilt. Ergänzend soll ein Lasergewehr beschafft werden, um Jugendliche an den Schießsport heranzuführen. Die neue Anlage werde um die 35000 Euro kosten, Sponsoren werden noch gesucht. Ein Arbeitseinsatz galt auch der Überdachung des Grillplatzes, dieser werde sehr gut angenommen.

Trotz der Investitionen zeigte der Bericht von Schatzmeisterin Petra Graf ein zufriedenstellendes Bild. Der Verein sei schuldenfrei berichtete sie, durch den geplanten Luftdruckstand werde sich das wohl ändern. Franz Vierling, der zusammen mit Josef Roth die Kasse geprüft hatte, bestätigte eine einwandfreie Kassenführung und empfahl die Entlastung.

Den Sportbericht legte Volker Fritz vor. Er berichtete von den Mannschaftsergebnissen in der vergangenen Runde und von den Kreismeisterschaften, bei denen Dieter Huber, Jörg Huber, Reinhard Sucher und Hans-Peter Kienzler einen Titel holten. Von den Bezirksmeisterschaften kehrte Mario Seiler als zweifacher Titelträger zurück. Fritz regte an, im Jubiläumsjahr die Jugendarbeit zu intensivieren, um so die Zukunft des Vereins zu stabilisieren. Er hoffte, dass beim Tag der offenen Tür junge Menschen für den Schießsport interessiert werden können, wobei hier der neue Luftdruckstand und das Lasergewehr wichtig sein dürften.

An den chronologischen Ablauf des vergangenen Vereinsjahres erinnerte Schriftführer Alexander Erhardt. Das reichte vom Königsumtrunk und dem Neujahrsschießen und das Hegeringsschießen über den “Tag der offenen Tür” und den Wettkampf beim Patenverein Seebach bis zu Arbeitseinsätzen, dem Vereinsschießen, der Ermittlung des Dorfschützenkönigs und dem Königsschießen mit Feier.

Bürgermeister Valentin Doll freute sich über die Aktivitäten des Vereins und die Jugendarbeit. Er erinnerte daran, dass Jäger und Schützen ähnliche Probleme haben, denen sie sich stellen müssen. Die beantragte Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig. Zügig wurden auch die turnusmäßigen Wahlen abgewickelt. Oberschützenmeister Bernd huber wurde ebenso einstimmig im Amt bestätigt wie Schaftmeisterin Petra Graf, Luftwaffen-Sportleiter Jerome Nuss, Jugendleiter Georg Huber, Hauswart Roland Hauser und Kassenprüfer Josef Roth.

In einer Vorschau verwies Bernd Huber auf einige Arbeitseinsätze. So muss das Holz aufgearbeitet werden, nachdem Bäume rings um das Schützenhaus gefällt werden mussten, das Dach muss von Moos gesäubert und der Schießstand einmal jährlich überprüft und die Munitionsreste entsorgt werden. Neben dem Tag der offenen Tür zum 60 Geburtstag des Vereins ist auch der Besuch des Patenvereins Seebach vorzubereiten.