Wahlen und Ehrungen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Schützengilde “Freischütz” am Freitagabend im Schützenhaus. Gemeinderätin Heidi Spinner zeigte sich sehr beeindruckt vom vielfältigen Vereinsleben. Rund 30 000 Euro investierte der Verein, inklusive Zuschüssen und Spenden, 2014 in den neuen elektronischen  Luftgewehr- und Luftpistolenstand und das ohne Kreditaufnahmen, berichtete Oberschützenmeister und erster Vorsitzender Bernd Huber.


In 2015 wendet der Verein jetzt noch 6 500 Euro für die Schalldämmung auf. Kalt wird es auch in den nächsten Jahren nicht im Schützenhaus, denn für genügend Brennholz hatte im vergangen Jahr Hans Armbruster und seine Leute gesorgt. 2015, so Huber, freue der Verein sich auf das Treffen mit dem Patenverein Seebach. Daneben sind einige Arbeitseinsätze geplant, wie die Säuberung des Pistolenstands und die Bewirtung beim Winzerfest. Sehr zufrieden zeigte sich Schatzmeisterin Petra Graf über die finanzielle Lage des Vereins. Trotz hoher Investitionen  musste kein Kredit aufgenommen werden. Die Mitgliedsbeiträge bleiben stabil. Die Kassenprüfer Franz Vierling und Josef Roth bestätigten eine einwandfreie Kassenführung. Dass Sicherheit im Schießsport wichtig sei, betonte Sportleiter Volker Fritz und erläuterte diese für die verschiedenen Wettkämpfe. Insgesamt neun Mannschaften nahmen in verschiedenen Bereichen an den Rundenwettkämpfen teil. Dabei erreichten die Mannschaft 1 in der Klasse KK-Pistole und die Mannschaft in der Klasse Freie Pistole RWK jeweils den ersten Platz. Bei den Kreismeisterschaften holten den Titel Jörg Huber, Mario Hetz, Ivo Balzar, Jürgen Seiler, Roland Hauser, Alexander Erhardt  und Erich Müller sowie die Mannschaften Luftpistole (Jörg Huber, Mario Seiler, Ivo Balzar) und GK-Pistole 9mm (Jürgen Seiler, Ivo Balzar, Alexander Erhardt). Bei den Landesmeisterschaften gingen fünf Schützen an den Start, davon hatte Ivo Balzar mit der Großkaliber-Pistole die beste Platzierung mit dem vierten Platz erreicht. Fritz kritisierte die geringe Teilnahme am Königsschießen und an der Königsfeier. Noch im Aufbau befinde sich die Jugendabteilung des Vereins, berichtete Jugendleiter Georg Huber. Zum ersten Mal nahmen die Jugendliche an einem Rundenwettkampf teil und haben sich immer komplett präsentiert. Er beklagte aber den zu geringen Nachwuchs. Einen detaillierten zeitlichen Rückblick lieferte Schriftführer Alexander Erhardt, vom Königsumtrunk über das Pokalschießen bis hin zur 60-Jahr Feier des Vereins.  Bei den anschließenden Wahlen wurden Volker Fritz als Hauptschießleiter, Hans Wölfle als Kurzwaffenreferent, Willi Heimburger als Altersreferent, Jürgen Seiler als zweiter Vorsitzender und Franz Vierling  als Kassenprüfer in ihren Ämtern bestätigt. Für den ausscheidenden Alexander Erhardt wurde Lisa Huber als Schriftführerin neu gewählt. Zum Schluss der Versammlung ehrte Oberschützenmeister Huber Gerald Supke für 10 Jahre sowie Gerhard Allgeier und Hans-Peter Kienzler für 40 Jahre Mitgliedschaft.